Neid – ein schwieriges Gefühl (kein Aprilscherz)

Schon damit geht es los: ist Neid überhaupt ein Gefühl?
Oder nicht eher ein Konzept?
Eines der Grundgefühle ist es nicht,  wenn mensch dem derzeitigen Forschungsstand glaubt.
Das sind Zorn, Freude, Angst, Trauer. Und von manchen Leuten werden auch noch Ekel und/oder Überraschung dazu gezählt.

Aber wie benennen wir dann das, was wir spüren, wenn wir neidisch sind?

Und diese Ausgangsfrage bringt uns einen Schritt weiter.
Nämlich dazu, was denn hinter Neid steckt… Weiterlesen

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Respekt

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Am Wochenende hatte ich den letzten Teil der Fortbildung zum Konfliktmanager, den ich seit vorigem Herbst besuche.

Für mich als Coach habe ich wertvolles Input gesammelt und für mich privat habe ich besser gelernt, Konflikten, die wichtig sind, die es mir wert erscheinen, nicht aus dem Weg zu gehen und Konflikten (z.B. Stress mit sowas wie Flixbus oder der Deutschen Bahn, wenn die Leistung gar nicht stimmt), die eigentlich nur Energie kosten, keine Nahrung mehr zu geben und loszulassen.

Die Fortbildung wird regelmäßig angeboten von einem Verein namens Respekt e.V.
Respekt e.V  tut außer den Fortbildungen für Erwachsene aus beratenden, betreuenden, begleitenden Berufen primär etwas, was ich als eminent wichtige Aufgabe in der heutigen Gesellschaft empfinde:
Jugendlichen, Kindern und jungen Erwachsenen Wege zu zeigen, die Auseinandersetzung und Konflikt respektieren, aber auf einer Grundhaltung von Begegnung, Kooperation und Austausch beruhen und nicht auf einer Grundhaltung von Konkurrenz und Abwehr.
Letztere ist… Weiterlesen

Reblog von Dr. Martin Bartonitz: Über die Mythen der Konkurrenz

Zusammenhängend mit dem Reblog von Thomas Michls Beitrag hier noch ein Reblog zum gleichen Thema:

„Über die Mythen der Konkurrenz“ von Dr. Martin Bartonitz.

#GEDANKENBLITZ | Kooperation ist effizienter und effektiver als der kurzfristige Egotrip

Thomas Michl betont einen Punkt, den ich zur Zeit auch Tag für Tag ausspreche oder aussprechen könnte.

Konkurrenz als leitendes Handlungsmuster einer Gesellschaft erscheint mir mehr und mehr als veraltet und hinderlich.
Als Ergänzung zu einem Handlungsmuster der Kooperation mag Konkurrenz im Sinne eines Wettkampfs nützlich sein, aber für Entwicklung im Sinne eines gesunden, zufriedenen Lebens Aller (und Alle kann hier eine kleine Gruppe sein, eine größere gesellschaftliche Gruppe oder Menschen weltweit, sogar die kleinste Gruppe: Paare) nutzt es aus meiner Sicht nichts.

Toms Gedankenblog

Seit längerer Zeit ein wiederkehrendes Gesprächsthema – egal mit wem ich mich unterhalte: Ellbogenmentatiltät, Egotripp und Me-First-Bewußtsein. So in etwa lassen sich mit drei Stichworten die Beobachtungen und Erfahrungen vieler Menschen – auch meiner Wenigkeit – zusammenfassen. Mensch kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass der Siegeszug der kurfristigen Gewinnmaximierung des scheinrationalen Homo Oeconomicus nahezu jeden Lebensbereich durchdrungen hat. Das Ganze ist für mich etwas widersprüchlich, denn nahezu jeder, der auf das Thema zu sprechen kommt, zeigt sich darüber irritiert und lehnt verbal dieses Verhalten ab. Und trotzdem ist es ein flächendeckendes Phänomen, auf das ich allerdings nicht vor habe näher einzugehen.

Persönlich vertrete ich folgende These: Kooperation ist effizienter und effektiver als der kurzfristige Egotrip. Wer dauerhaft möglichst viel für sich herausholen will, der tut gut daran zu kooperieren. Auch, wenn er scheinbar im ersten Moment damit weniger erreicht. Langfristig schont er die eigenen Ressourcen und erzielt eine bessere „Ausbeute“. Eigentlich keine neue These – schon…

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Vier Glaubensfragen

1. Glauben Sie, dass Sie Eisen zu Gold machen können?
Es müsste die Tinktur erfunden werden, die das „unedle“ Metall in Gold verwandelt, auch wenn in dem Eisen kein Gold enthalten sein sollte.

2. Glauben Sie daran, dass Tote wieder erweckt werden können?
Es müsste die vollständige Erholung und Verjüngung aller Zellen eines verstorbenen Körpers erfunden werden.

3. Glauben Sie daran, dass Sie ohne Verkehrsmittel im Bruchteil einer Sekunde von ihrem Wohnort nach New York, Teneriffa, Stockholm oder Recklinghausen reisen können?
Es müsste eine Technik erfunden werden, die alle Atome Ihres Körpers an einen anderen Punkt der Welt ’strahlt‘ und dort wieder richtig anordnet.

4. Glauben Sie daran, dass die Wirtschaft dauerhaft wachsen kann?
Es müsste eine Technik erfunden werden, die Energie in Materie umwandelt (also z.B. Sonnenstrahlen in einen Pullover für Sie oder Ihr Kind), besser noch die es schafft, Materie aus überhaupt gar nichts heraus zu erzeugen.

Im Coaching mache ich oft Zielarbeit mit den Klienten und Klientinnen. Dabei finde ich es wertvoll,  wenn jemand mutig denkt, sich auch unwahrscheinlich wirkende Ziele anschaut und prüft, ob diese reizvoll sind, um die eigene Energie darauf zu richten. Dieser Wille, diese nach vorn gerichtete Energie ist ein wichtiger Motor für Entwicklung, für Wachstum, für Effektivität.

Wenn jemand allerdings die ganze eigene Zukunft, mehr noch: das eigene Überleben auf eine ausgesprochen unwahrscheinliche und unglaublich riskante  Chance setzt, für deren Haltbarkeit es keine Anhaltspunkte gibt, frage ich wenigstens sehr kritisch nach.

Noch zwei Fragen:
Gibt es für eines der oben genannten Beispiele Gründe oder Anhaltspunkte, die Ihnen sagen, dass dieser Glaube so richtig sein muss, dass Sie die Zukunft von Ihnen selbst und Ihrer Nachkommen darauf setzen würden?
Welche Alternativen kann es zu den obigen Glaubenssätzen geben?

Im Coaching ist es mir wichtig, dass Menschen sich sicher sind, zu den möglichen Ergebnissen stehen zu können, die eine Entscheidung mit sich bringt.
Ich hätte allergrößte Schwierigkeiten, meine Zukunft, mein Überleben einem der oben aufgeführten Glaubenssätzen anzuvertrauen.

Wenn du eine Woche in meinen Schuhen gehen müsstest…

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…dann könntest du besser verstehen… und würdest vielleicht anders denken, reden, handeln.

So oder ähnlich lautet eine indianische Redewendung. Und gemeint ist damit die Übernahme einer anderen Perspektive, die Übernahme der Sichtweise, die die Person mit den anderen Schuhen hat.

Und ich habe ein sehr treffendes Beispiel dafür:
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Reblog: Ätsch, ich hab dich abgehört!

Für alle von Ihnen/Euch interessierten Lesern und Leserinnen und auch für diejenigen Personen, die unerwünscht mitlesen (NSA, BND und Konsorten): ja, ich bin immer noch im Urlaub.
Und ich blogge immer noch automatisch aus dem Archiv. Und das Thema Abhören ist äußerlich ja immer noch hochaktuell, wie vor fast zwei Jahren auch schon, als mein Artikel zum Thema Kontrolle im eigenen Leben und im eigenem Inneren entstand.

Und? Wie läuft es so mit der Kontrolle?

Bis nächste Woche, dann wieder direkt und nicht aus dem Urlaubsarchiv.
:-)