Sie haben die Wahl!

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Ich werde den Gedanken nicht los, dass die Menschen so ihre Probleme mit der Demokratie haben. In Afghanistan beschuldigen sich die beiden Kandidaten für das Präsidentenamt gegenseitig, bei der Wahl betrogen zu haben.
Das kann ich mir gut vorstellen, dass nicht nur einer betrogen hat sondern gleich beide. Willkommen in… einer Spielart der Demokratie.
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Der Kunde ist König? Oder doch eher Don Quichotte, der hilflose Konsument? – Mitnichten! Eine Lanze brechen für den Verbraucherschutz!

In letzter Zeit habe ich mich mit der Deutschen Bahn, der Hamburger Sparkasse, DHL und einem Inkassounternehmen herum geärgert… weil sich das häuft, was ich als Übergriffe und Dreistigkeiten von Unternehmen gegenüber mir als „Verbraucher“  wahrnehme:
Es werden übliche Bearbeitungszeiten zur Erledigung ganz normaler Vorgänge ausgedehnt und ausgedehnt und auf Nachfrage hin absurde Antworten gegeben (z.B. „Umzugsservice eines Girokontos dauert auch mal 4 Wochen“)
…es gibt Stellen, die versuchen, Gebühren abzubuchen, wo du dich fragst, wie sie denn darauf kommen und die verdächtig nach „einfach-mal-ausprobieren“ riechen…
…Nachfragen (wegen mangelnder Dienstleistung) werden so beantwortet,  dass aufgrund unlogischer und sinnfreier Antworten die Frage auftaucht, ob sie deine Nachfrage überhaupt aufmerksam gelesen haben…
…und Auslegungen von Sachverhalten sowie des berüchtigten Kleingedruckten, die, ich sag’s mal vorsichtig, keck wirken. Weiterlesen

facebook als Spielwiese: kann gefallen.

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Selbstbewusstheit.

Selbstbewusstsein.

Für beides erlebe ich Facebook als Spielwiese, mithin als Lernfeld .

Ich sehe, dass es die Vielposter, die Gelegenheitsposter und die Wenigposter gibt. Die Vielposter handeln nach dem Motto „Aufgepasst! Jetzt komm ich. Alle mal her hören!“ Die Gelegenheitsposter sagen: „Also, das hier, ja, das, das ist wirklich wichtig! Hört Ihr? Wirklich wichtig! Ich weiß das.“ Und die Wenigposter sind auch nicht ohne Attitüde: sie verbringen mehr Zeit damit, zu überlegen, was genau jetzt wirklich eine Mitteilung wert ist als mit der Mitteilung selbst.

Dieses Beispiel ist ja keineswegs auf facebook beschränkt, sondern lässt sich überall dort beobachten, wo ich Kommunikation mit anderen oder für andere erlebe.Ich gehöre wohl zur ersten Gruppe. :-/     Wenn ich bei facebook aktiv bin, poste ich viel. Ich fotografiere zwar mein Essen nicht und ich stelle auch keine Partyfotos rein oder schreibe über mein Ausgehverhalten, teile nur selten Sinnsprüche und lasse auch nicht wissen, welche Musik ich jetzt gerade höre und welche ich eben gehört habe.

Aber im Posten oder Weiterleiten politischer Statements bin ich groß. Kaum eine Kampagne, die über meinen Bikdschirm läuft, die ich nicht weiterleite oder zu der ich nix schlaues zu sagen hätte. Kaum ein Bereich, zu dem ich nicht auch Dampf ablassen könnte (mich aber auch mal zensiere).

Und es kommt vor, dass ich mich bei manchen Vielpostern aus meinem facebook-Freundeskreis frage, warum die so viel teilen (müssen)…

Aha.

Und ich? Weiterlesen