Kernkompetenz: Wertschätzung

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Las ich doch neulich im Freitag, dass die neue Platte ‚Once Upon A Time in Shaoiln‘ von dem immer wieder faszinierenden HipHop-Kollektiv Wu-Tang-Clan aus Staten Island in einer erstaunlichen Auflage von 1 Stück produziert worden ist. Ja, ich hab keine Null vergessen,  die Auflage soll 1 (in Worten: eins) sein.
Niemand soll ein Duplikat besitzen, niemand wird das Album kaufen können… wobei zu befürchten ist, dass schwerreiche Personen versuchen werden, sich dieses Unikat einzuverleiben. Gibt ja genug Menschen, die tagein tagaus damit beschäftigt sind, ihrem angehäuften Vermögen irgendeinen Wert geben zu wollen, der über Geld hinaus reicht. Und da sind Raritäten eine begehrte Ware.
Wu-Tang-Clan wollen laut eigener Aussage,  dass das Album eine Reise durch die Museen aller Welt macht und dort  (sozusagen dann live vom Plattenteller) gehört werden kann.
Wie cool! :-)
Völlig egal, ob das…
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Kultivierung der Gewalt? Das Geschäft mit der Angst

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Beim Kasseler Dokfilmfest, mittlerweile auch schon wieder vier Wochen her, sah ich unter anderem einen faszinierenden Dokumentarfilm mit dem Titel ‚Gaze – Mapping Medellin‘ von Jonas Weber Herrera. Der Filmemacher hatte seine Kamera jeden Tag morgens auf einem Platz in der hierzulande als Drogenmetropole verrufenen Stadt Medellin aufgestellt. Auf diese Weise lernte er Tag für Tag Menschen näher kennen, die dort ihren Lebensunterhalt verdienen, ihre Freizeit, kurz ihren Alltag verbringen –  Gemüsehändler, Straßenkids, Prostituierte, Bewohner des Viertels etc…

Unmittelbare Einblicke in eine Metropole eines Bürgerkrieges

Der Film frappiert durch die Unmittelbarkeit, die er ausstrahlt. Jonas Weber Herrera lässt uns Weiterlesen

Citizenfour – Auf der Suche nach Vorbildern

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Vor kurzem war ich im Kino und sah den Dokumentarfilm ‚Citizenfour‘. Während der Interviews von Edward Snowden mit Glenn Greenwald und dem Guardian-Reporter Ewan MacAskill war ständig die Filmemacherin Laura Poitras zugegen, die den ganzen Prozess mitgeschnitten hat.
Ich war überwältigt, einerseits von dem hochspannenden Zeitzeugnis und andererseits von dem Protagonisten Edward Snowden! Der Bursche ist erst 31 Jahre alt und hat es fertig gebracht, die größte Wirtschafts- und Militärmacht der Welt in erhebliche Erklärungsnöte zu bringen, was ihre bürgerferne Heimlichtuerei und Schnüffelei betrifft.

Authentizität als Charakterzug von Vorbildern, die ich schätze

Vor allem hat mich beeindruckt, mit welcher Ruhe und kühlen Überlegung, seine eigene Person offenbar weit hinten anstellend, Edward Snowden durch diese ganze Geschichte geht. Auf mich hat ebenso sein Verhalten wie das von Glenn Greenwald in diesem Film vollkommen authentisch in jeder Situation gewirkt.
Ein Vorbild hinsichtlich aufrechter Haltung und Engagement für Bürgerrechte sowie sozialer Verantwortung. Schon erstaunlich, dass
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Weihnachtsfeiern… oje?

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Themen, Themen, Themen… und ich weiß kaum, worüber ich zuerst bloggen soll… welcher Luxus! :-)

Gestern waren wir gemeinsam – heißt in diesem Fall: weitgehend der Kern der Gemeinschaft, in der ich lebe – im Dunkelkaufhaus in Wetzlar. Was für ein super Ausflug! Das Dunkelkaufhaus ist großartig, Wetzlar hat eine hübsche und belebte Altstadt und wir haben noch ein total sehenswertes Café besucht, in dem wir was zu essen mit rein bringen durften, will die Küche noch kalt war, in dem die Musik von Platte kam – und Platte meint in diesem Fall wirklich Vinyl –  und in dem es ein feines Biobier namens Eselstoff und wahlweise Sojamilch in Heißgetränken für die Veganisten, einen hammer Schmandkuchen und einfach einen super Service gab! Und der ökumenische Dom zu Wetzlar zu Lichtmess ist auch nicht von Pappe! Weiterlesen