Reblog: Tobi Katze – Meinungsbilderung

Tobi Katze schreibt heute in seinem Blog dazu, wie in der Gesellschaft ein bestimmtes Bild von Depression erzeugt und befördert wird, das von Depression jedoch nur einen sehr kleinen Ausschnitt zeigt.

Der Artikel sollte insbesondere denen, die meinen, dass hierzulande doch bis auf ¨zu wenig Leistung¨ alles in Ordnung sei, ins Stammbuch geschrieben sein.

Ich wiederhole mich (und ich tue es, weil es nötig ist!):

Wir brauchen eine Allgemeinbildung in Psychologie und Kommunikation!

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„HASSUNPROBLEMODERWATT?!!“ – Wir brauchen eine Allgemeinbildung in Psychologie!

Matthias Reuter – Hassunproblemoderwatt (Prix Pantheon)

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Matthias Reuter hat es mal wunderbar auf den Punkt gebracht: So geht Konfliktforschung! :-D

Nach diesem eher vergnüglichen Einstieg will ich das Thema noch auf andere Weise aufgreifen:

Eine Eventkultur für Katastrophen… Bürgerkrieg im social web… Medienaufgeregtheit noch und nöcher… Diffamierungen allerorten… null Verständnis für Depression, für Kranksein… GEBELLzwischenMännernundFrauenGEBELLzwischenKindernundErwachsenen

GEBELLunterJugendlichenGEBELLzwischenverschiedenenLagernGEBELLGEPÖBEL

LAUTERGEBELLLAUTGEPÖBELGEBELLLAUTLAUUUUTT!!!!!!!!

Halt.
Stop.
Durchatmen. Innehalten. Atmen. In Ruhe.

Zum Thema zurückkommen:
Ich mache gerade eine Pause von facebook. Erstmal bis Ostern und dann mal weiter sehen.
Was mir fehlt: Ach, ich hab da schon Kontakt zu vielen sympathischen Menschen.
Was mir nicht fehlt: das, weswegen ich diese Pause brauche: Weiterlesen

Druckwalze locker? Noch alle Kameras im Schrank? -Was wären Massenmedien ohne die Psychos

In den letzten 3 Wochen – Urlaub, dennoch mit einigen anderen Tätigkeiten angefüllt – hatte ich 2 Erlebnisse, in deren Mittelpunkt sogenanntes abnormes Verhalten steht:

Im open air Kino sah ich den Film „Hannah Ahrendt„, der durch die faszinierende Antizipation des Eichmann-Prozesses durch Hannah Arendt deutlich zu machen versucht, dass jemand, der den Tod von Tausenden, Millionen Menschen zu verantworten hat, keineswegs als Kranker, als Psychopath daher kommen muss.

Und andererseits einen Artikel („Irre erfolgreich“) in der von mir sehr geschätzten ZEIT, der mich sehr verärgert hat.
Ich lasse gern dahin gestellt, dass möglicherweise manche erfolgreichen Menschen eine Psycho-Schramme haben. Das mag sogar so sein, dass der Anteil von Psychopathen in diesen Gruppen höher ist als im Bevölkerungsdurchschnitt oder auch nicht, genervt hat mich etwas anderes. Nämlich, dass dieser Artikel, wie in Massenmedien sehr oft, sich recht sorglos der scheinbaren Abartigkeit von Kranken bedient. Weiterlesen