Chuang-tzu: negativ ohne positiv ist unmöglich

Gegensätze, Widersprüche… damit leben können ist die Aufgabe, nicht, sie aufzulösen.
Danke für den Artikel, Nitya. :-)

nit möööglich!

yDiejenigen, die Recht haben wollen ohne sein Korrelat Unrecht oder eine gute Regierung ohne ihr Korrelat Missherrschaft, verstehen daher nicht die großen Prinzipien des Universums und das Wesen der ganzen Schöpfung. Man könnte ebenso von der Existenz des Himmels ohne die Erde sprechen oder vom negativen Prinzip ohne das positive, und das ist offenkundig unmöglich. Dennoch hören die Menschen nicht auf, davon zu reden; solche Menschen müssen entweder Narren sein oder Schurken.

Chuang-tzu

Eigentlich … eigentlich ist das alles arschklar … also theoretisch, aber praktisch sind wir alle samt und sonders Narren oder Schurken. Wenn jemand etwa daher faselt von der Achse des Bösen, die es zu bekämpfen und zu besiegen gelte, Ist er wahrscheinlich ein Narr und ein Schurke zugleich.
yyAlso wer den Physikunterricht nicht ganz verschlafen hat, weiß, dass es einen Plus- und einen Minuspol braucht, damit elektrischer Strom fließen kann, weiß, dass es einen Plus- und einen…

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Gedankensplitter am Donnerstagabend – Irisch

Irischer Humor ist mitunter wirklich super!
So herrlich entspannt. :-)
Den Text merke ich mir für’s Coachen. ;-)

thomrosenhagen

Irish philosophy

There are only two things to worry about,

either you are well or you are sick.

If you are well, then there is nothing to worry about.

If you are sick, there are two things to worry about,

either you will get well or you will die.

If you get well, there is nothing to worry about.

If you die, there are two things to worry about,

either you will go to heaven or to hell.

If you go to heaven, there is nothing to worry about.

But if you go to hell, you`ll be so damn busy shaking hands with your friends.

You won`t have time to worry!

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Das ist so, weil… Was nutzt und schadet es uns, Erlebnisse zu rationalisieren?

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Heute morgen las ich einen sehr interessanten Blogpost zum Thema Rationalität, genauer, zum Thema Scheinrationalität. Der Autor Thomas Michl setzt sich damit auseinander, dass der Homo oeconomicus, der ökonomisch orientierte Mensch sich ‚wirtschaftliche Wahrheiten‘ kreiert, indem er auf Kennzahlen, Parameter, fiktive Werte und ähnliche Instrumente setzt, um Vorgänge einzuordnen, die viel zu komplex für dieses begrenzte Instrumentarium sind. Dadurch neige er dazu, die (für sein und unser aller Überleben und gutes Leben, Anm. des Autors) wichtige Frage Tun wir das Richtige?“ gar nicht mehr zu stellen.

In den letzten Tagen erlebte ich, dass jemand, der eine Enttäuschung, eine Absage nur schwer bzw. gar nicht verknusen konnte, intensiv versuchte, das Geschehene zu rationalisieren. Ob ich hiermit diese Situation nun genau treffend wahrgenommen habe, sei dahin gestellt. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass es ein gutes Beispiel für den Einsatz von Rationalisierung als Technik sein kann, die viele Menschen vermutlich von Zeit zu Zeit betreiben oder mal betrieben haben. Schauen wir mal drauf:

Was ist Rationalisierung?
Björn Migge schreibt: Weiterlesen

Über die Scheinrationalität des Homo Oeconomicus

Ich habe heute morgen einen sehr spannenden Artikel über Scheinrationalität gelesen, den ich hier rebloggen möchte.

Danke für diesen anregenden Artikel!

Ein Kollege sagte vor ein paar Jahren zu mir, dass es doch gar kein Wunder sei, dass Phänomene wie Burnout um sich zu greifen scheinen, schließlich werde die Welt, in der wir leben, immer komplexer, dabei gehe dieser Prozess immer schneller und die Sinnhaftigkeit des ganzen hektischen Tuns sei immer häufiger nicht mehr zu erkennen (Dank an Jens Fahsel für diese Worte!)

Und unter diesen Bedingungen tatsächlich nur auf Basis der Datenlage, nur auf Basis von Effizienzerfordernissen und auf Basis von Phantasien über Rationalität (z.B., dass beständiges Wachstum möglich sei) zu entscheiden, hat was von Verantwortungslosigkeit, mindestens aber von eingeschränktem Willen zur Reflektion.

Mein Coaching Ausbilder sprach damals vom altgriechischen Begriff ‚Hamartia‘ (Zielverfehlung) und meinte damit, dass es (nicht im ursprünglichen Sinne des Begriffs (Zielverfehlung als Schuld – Schuld gefühle sind psychologisch aus meiner Sicht wirklich ein Klotz am Bein, der vieles behindert, bestenfalls die Notwendigkeit zur eigenen Weiterentwicklung ermöglicht) sondern im Sinne des „Tun wir/tue ich das Richtige“) ein Thema ist, was nicht einfach so ignoriert werden kann im eifrigen Streben nach Optimierung (auch Selbstoptimierung).

Die aufgeworfene Frage „Tun wir das Richtige?“ ist aus meiner Sicht ein sehr sehr wichtiges Korrektiv für alle Entwicklungen und Entscheidungen, die den Gedanken an Nachhaltigkeit und Vernetzung vernachlässigen.

Toms Gedankenblog

Irgendwie kommt es mir vor, als ob wir – trotz aller gegenteiliger Erkenntnisse – immer noch in der Scheinrationalität des Homo oeconomicus verhaftet sind. In einem unglaublichen, nahezu krankhaften Zahlenfetischimsus versuchen wir – wohlwissend, dass wir die Komplexität der Umwelt nie erfassen werden können – alles in Kennzahlen zu fassen und zu optimieren, ganz so als ob wir tatsächlich in der Lage wären eine vollständige Rationalität zu erschaffen. Diese irrwitzige Annahmen der Ökonomen, nach der sich das Handeln von Akteuren (Individuen, wie auch Organisationen) auf Nutzenmaximierung in simple mathematische Formeln reduzieren lässt, verleugnet jedoch gerade das es eben nicht möglich ist, rational zu handeln, da wir hierfür eine Komplexität in Naturgesetzmäßigkeiten Abbilden können müssten, die so real nicht im geringsten existiert. Das Controlling mutiert zum Selbstzweck.

Die Prämissen des Homo oeconomicus haben wenig mit der realen Welt zu tun. Weder ist der Mensch rein vom Eigennutz getrieben, noch gibt es…

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Politischer Aschermittwoch

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Heute hab ich mal wieder Großeinkauf für unsere Hausgemeinschaft gemacht. Wir holen dann einen Kastenwagen voller Lebensmittel in einem netten Bioladen, der von der Inhaberin geführt wird und verbinden das mit einem kurzen Schnack beim Bezahlen. Heute hörte ich, wie die Ladeninhaberin an der Kasse zu einer Kundin sagte, dass ihre selbst gewählte Aufgabe für die Fastenzeit sei, „40 Tage lang nicht zu nölen“. Cooler Vorsatz! Ich weiß nicht, ob ich das durchhalten würde. Eher nicht, schätze ich, zudem könnte ich dann bis Ostern nicht bloggen. ;-)

In Bierzeltlaune lässt sich mal so richtig schön drauf hauen

Jedes Jahr an Aschermittwoch wird fleißig genölt, was das Zeug hält. Am politischen Aschermittwoch haben Politiker/Politikerinnen freie Bahn zum Pöbeln. Endlich! Die politischen Gegner beleidigen, möglichst hart treffen und kein gutes Haar an dem lassen, was nicht der eigenen Weltsicht und Wahrheit entspricht. In Bierzeltlaune lässt sich mal so richtig schön drauf hauen. Und manch einer entdeckt das Talent für die Komik. Nun war dieser Auftritt von Philipp Rösler (Stichworte: Angela Merkel, Barbie, 40 Hosenanzüge…) nicht an einem Aschermittwoch, sondern im September 2010 bei einem bayerischen Volksfest, gepasst hätte er aber auch zum politischen Aschermittwoch. Und ich fand den Auftritt wirklich witzig und hab Spaß dran gehabt. :-D
Und dem Volk gefälIts, was da jedes Jahr nach Fastnacht so gepoltert wird.
Übrigens: (Poltern ein ;-) ich lobe selten was an der FDP, eigentlich nie (na, mal abgesehen von dem liberalen (und irgendwie ehemaligen) Kern à la Baum, Hirsch, Hamm-Brücher…), also: ich lobe selten was an der entkernten FDP. Dieser Blogpost könnte Seltenheitswert haben… (Poltern aus ;-)

Die Sau rauszulassen geht quer durch alle Parteien

Nun fände ich das an und für sich auch gar nicht so blöd, am Aschermittwoch mal die Sau rauszulassen, wenn es nicht Weiterlesen

Buddha: Alle Lebewesen sind von Anbeginn Buddha!

Hmja… eine schwierige Materie mit dem Groschen, der fallen soll…
Bei mir muss er immer wieder mal fallen. ;-)
Was okay ist, von mal zu mal fällt er leichter und klemmt seltener.
Und die Momente, in denen das Glück einfach da ist und ich plötzlich davor – nein! mittendrin! – stehe und es nicht suche… kommen vor, diese Momente. Mir fällt gerade ein, dass mir Vogelgezwitscher dazu hilft, das auszulösen…
Jetzt zwitschern die Vögel draußen gerade…
Und?
Fühle ich mich glücklich?
Nö.
Na und?
Wird schon werden…

nit möööglich!



Wie wunderbar, alle Lebewesen sind von Anbeginn Buddha! Aber aufgrund ihrer verblendeten Gedanken und Gefühle werden sie dessen nicht gewahr.

Buddha Sakyamuni soll, unmittelbar nachdem bei ihm der Groschen gefallen ist, diese beiden Sätze ausgerufen haben. Meine Güte, was wurde schon alles über diese beiden Sätze gesagt und geschrieben! Goldene, heilige Worte, die eigentlich gar nicht ausgesprochen werden dürften, so heilig sind sie. Vergesst mal für einen Moment, wer das möglicherweise gesagt haben soll, und legt diese Worte bzw. ihren Sinn in den Mund eines stinknormalen Menschen.
mDa sagt etwa jemand: „Nie hört mir jemand zu! Verdammt, das war schon immer so! Wieso hört mir bloß keiner zu?“ Nun, das ist das, was als verblendete Gedanken und Gefühle bezeichnet wird. Warum „verblendet“? Weil das die Brille ist, durch die alles gesehen und bewertet wird. Die meisten Menschen wollen lieber selber quasseln als zuzuhören. Sie hoffen, damit die Aufmerksamkeit zu bekommen…

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Nicht nur die Revolution frisst ihre Kinder

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Durch zwei Lesebeiträge wurde ich heute mal wieder auf das Thema Selbstbilder und Erwartungshaltungen gebracht.  Ein Blogpost („Das Grauen hat einen Namen!“) der sich angesichts der neuen Staffel von Germany’s Next Top Model (GNTM)  mit den Idealen beschäftigt, denen Mädchen dadurch nacheifern (müssen) und einem Interview im fluter mit einem 15-jährigen (Seite 21 bis 23), der die Schule geschwänzt hat, mit Medikamenten auf Kurs gebracht werden sollte und sich schwer damit tut, die Erwartungshaltungen der Eltern und Großeltern (Professor, Doktorinnen, Architekt…) zu erfüllen bzw. unbewusst schon längst deren Erwartungshaltungen verinnerlicht hat.

Zudem höre ich von Zeit zu Zeit durchaus erschütternde Sachen (Selbstverletzendes Verhalten (SVV), Selbstsabotage, Flucht in Drogen, Gewalt, Kriminalität) über Kinder, die schwerst darunter leiden, den Ansprüchen der Gesellschaft, der Eltern etc. nicht zu genügen, die Kluft zwischen Selbstbild und Selbst- sowie Fremdwahrnehmung nicht überbrücken zu können und erlebe beruflich auch immer mal wieder Erwachsene, Weiterlesen