Kernkompetenz: Wertschätzung

image

Las ich doch neulich im Freitag, dass die neue Platte ‚Once Upon A Time in Shaoiln‘ von dem immer wieder faszinierenden HipHop-Kollektiv Wu-Tang-Clan aus Staten Island in einer erstaunlichen Auflage von 1 Stück produziert worden ist. Ja, ich hab keine Null vergessen,  die Auflage soll 1 (in Worten: eins) sein.
Niemand soll ein Duplikat besitzen, niemand wird das Album kaufen können… wobei zu befürchten ist, dass schwerreiche Personen versuchen werden, sich dieses Unikat einzuverleiben. Gibt ja genug Menschen, die tagein tagaus damit beschäftigt sind, ihrem angehäuften Vermögen irgendeinen Wert geben zu wollen, der über Geld hinaus reicht. Und da sind Raritäten eine begehrte Ware.
Wu-Tang-Clan wollen laut eigener Aussage,  dass das Album eine Reise durch die Museen aller Welt macht und dort  (sozusagen dann live vom Plattenteller) gehört werden kann.
Wie cool! :-)
Völlig egal, ob das…
Weiterlesen

Advertisements

Wachstum, Nullwachstum, Degrowth – Wie wäre es mit Reifung?

image

Zur Zeit tagt in Leipzig die Degrowth-Konferenz. Eine Bewegung, bei der sich Nichtregierungsorganisationen, WissenschaftlerInnen, AktivistInnen und engagierte BesucherInnen in mehreren Hundert Veranstaltungen über den möglichen sozialen und ökologischen Wandel austauschen. Ausgangspunkt ist die Kritik am herrschenden ökonomischen Konzept, dass nur Wachstum und Konsum zu Wohlstand und Zufriedenheit führen.

Die Grenzen des materiellen Mehr treten längst hervor

Jede/jeder von uns kennt das, dass Zweifel an der Sinnhaftigkeit des ImmerMehr berechtigt sind, oder?
Stößt nicht das materielle Mehr an Grenzen des Interesses („Hab schon Alles“…“Phh, schon wieder Neues…“)?
An Grenzen des Planeten? (Siehe auch…)
Und an Grenzen des individuell Machbaren?
Sich für Wohnung, Auto, Mediengerätepark, Design- und Lifestyleobjekte abarbeiten bis auf die Knochen oder wasauchimmer tun, um das Mehr zu gewährleisten?
Und auch an Grenzen, wo es noch Zufriedenheit schafft? Wie stark ist das Gefühl von anhaltender Befriedigung und Lebensqualität dadurch denn?
Weiterlesen

Superman, Superwoman, Superchild…

image

Beim Coachen begegnen mir ja viele verschiedene Personen und noch mehr Selbstbilder.
Eine Person ist fast immer mit dabei: Superman oder Superwoman!
Entweder, weil sie mir vermitteln, dass sie alles managen… oder weil sie mir vermitteln, dass Sie alles zu managen versuchen: tragen vielfältige Belastungen, erwarten beständig Engagement und Leistung von sich, laden sich auch gern was von Anderen auf…
und…
haben tatsächlich oft das Gefühl, als Loser gesehen zu werden, die nichts (oder wenigstens nicht genug) hinkriegen.

Uiuiui, da liegt die Messlatte aber ganz schön hoch, oder? Wenn ich gleichzeitig eine fleißige Arbeitsbiene, ein kreativer Quell, eine effiziente Organisatorin, aufopferungsvolle Mama, sexieste aller Partnerinnen, Vorbild, immer Rat wissende Vaterfigur, Weltverbesserin, Sportskanone, perfekter Gastgeber, und weltbester Karlsson sein will. Weiterlesen