Reblog: Ätsch, ich hab dich abgehört!

Für alle von Ihnen/Euch interessierten Lesern und Leserinnen und auch für diejenigen Personen, die unerwünscht mitlesen (NSA, BND und Konsorten): ja, ich bin immer noch im Urlaub.
Und ich blogge immer noch automatisch aus dem Archiv. Und das Thema Abhören ist äußerlich ja immer noch hochaktuell, wie vor fast zwei Jahren auch schon, als mein Artikel zum Thema Kontrolle im eigenen Leben und im eigenem Inneren entstand.

Und? Wie läuft es so mit der Kontrolle?

Bis nächste Woche, dann wieder direkt und nicht aus dem Urlaubsarchiv.
:-)

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Urlaub einerseits, Syrien andererseits – You are welcome!

Ich sitze im Zug von Wien/St.Pölten nach Kassel. Nach zehn Tagen Allgäu, Wien und Niederösterreich/Waldviertel mache ich dort einen kurzen Stop, bevor ich für weitere 8 Tage nach Norddeutschland und an die Ostsee fahre.
Fühlt sich gut an! :-)
Und bloggen tue ich in meinem Urlaub, automatisch und vorbereitet, drei Artikel aus dem Archiv, die mir erneut lesenswert erscheinen. Prima.

Aber ich hatte auf der Zugfahrt ein Erlebnis, was ich jetzt gern direkt zwischendurch bloggen will.
In Passau steigen viele Menschen hinzu, die ich für Flüchtlinge halte. Da ich in St.Pölten an zwei Vierer-Sitzen Platz genommen habe, ist Platz für sieben Personen dort.

Zu bequem, um in Kontakt zu kommen?

Eine Familie setzt sich zu mir, Mann, Frau, vier Söhne, vermutlich gut 20, 14, 8 und 4 Jahre alt und ein Mädchen, Kleinstkind. Sie sind ausgesprochen ernst und still. Der junge Mann schaut ernst aus dem Fenster. Der Achtjährige scheint vollkommen erschöpft, er schläft nur in seinem Sitz, der Vater legt kurzzeitig den Kopf auf den Händen auf dem Tisch ab.
Ich bin versucht zu fragen, woher sie kommen, wohin sie wollen, bin aber… Weiterlesen

Reblog: Der Deal mit den Schuldgefühlen

Ich bin immer noch im Urlaub… und vermutlich wird es mir gerade sehr gut gehen.
Aktuelle innere Themen jedoch gibt es meist genug, auch wenn sie aus der Tiefe des Archivs aufsteigen, des inneren oder des äußeren.
Ein Thema aus dem inneren Archiv, das uns alle auch gern als Evergreen immer wieder mal besucht, ist das Schuldgefühl.
Dazu habe ich vor gut 2 Jahren (äußeres Archiv ;-) mal anlässlich eines nervigen Whatsapp-Kettenbriefes gebloggt.
Wer ein bisschen was über die Psychologie von Schuldgefühlen lesen mag, wird hier fündig.
Wer nicht, bereut es wenigstens hinterher anständig, klar? ;-) ;-)

Reblog: Was war eigentlich vor gut 3 Jahren in meinem, in Eurem, Ihren Leben los?

Ich bin im Urlaub. Also wird nicht aktiv gebloggt. Auch gut so. Ich brauche nämlich Erholung.
Material gibt es gleichwohl genug, was immer interessant und auch aktuell ist. Zum Beispiel diw Gelegenheit, mal zurück zu blicken. Zurück zu blicken auf Ressourcen, Veränderungen, Gewachsenes und Vergangenes.

Aus diesem Anlass reblogge ich einen Artikel, den ich im Mai 2013 gebloggt habe und die Frage stellte, was denn eigentlich vor einem Jahr los gewesen sei.
Nun ist das gut 3 1/4 Jahre her und mein heutiger Titel nimmt darauf Bezug.
Was war bei Ihnen, bei Euch vor gut 3 Jahren los?

Sommer, Sonne, Abschiebung

Sehr wichtig, was Regine Beyss hier über das Gleichgewicht von Verantwortung für die Gesellschaft und Verantwortung für uns selbst schreibt.
Vor zwei Jahren schrieb ich einen Blogartikel, der sich auf ähnliche Weise damit auseinander setzt. Zu lesen hier: https://wuenschenwollentun.wordpress.com/2013/06/21/wer-keine-chance-zum-lachen-sucht-hat-keine-kraft-zum-frieden/
Humor und Genießen sind unverzichtbar als Ressourcen für die eigene Kraft zur Veränderung. Biestigkeit aus Frust, aus Überlastung, aus Pessimismus heraus ist keine Förderung von Veränderung, sondern ein Hemmschuh für gesunde Veränderung.

Das Mädchen im Park

Mein letzter Artikel ist nun schon über einen Monat alt. Da stellen sich doch gleich ein paar berechtigte Fragen: Machen Aktivist*innen eigentlich Urlaub? Gibt es auch in politischen Bewegungen ein „Sommerloch“? Und wenn ja – können wir uns das überhaupt leisten? Von meinem Schreibtisch aus schaue ich in den wolkenlosen Himmel, bei knapp 30 Grad. Und leider weiß ich: Der (Sonnen)schein trügt.

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„Man müsste Sie umfahren!“ – Die vier Seiten einer Botschaft

7. August 2015 140900 MESZ

Neulich überquerte ich die Wilhelmshöher Allee in Kassel mit dem Fahrrad an einer Stelle, an der die Straßenbahngleise auf ca. 1 m nicht durch Bordsteine von der Fahrbahn abgegrenzt sind. Die Fahrbahn und die Straßenbahnstrecke ist in beide Richtungen hervorragend einsehbar und aufgrund von Kreuzungen beiderseits immer wieder für vielleicht 15-20 Sekunden vollständig verkehrsfrei. Das Überqueren ist also risikolos möglich, sofern mensch dies aufmerksam und verantwortungsbewusst tut. Leider ist der Radweg auf der anderen Seite mit hohen Bordsteinen von der Fahrbahn abgetrennt, so dass es nur Mountainbikern mit fetter Federgabel zu empfehlen ist, sich die Felgen dort eckig zu reiten…

Ca. 25 m weiter entgegen der Fahrtrichtung mündet die Seitenstraße ein, die mein Ziel ist. Wenn also überhaupt kein Gegenverkehr ist, radele ich fix diese 25 m entgegen der Fahrtrichtung.

Neulich ging just in diesem Augenblick, als ich dort lang kam, eine Fußgängerin auf dem Fußweg, machte ¨Tssss!¨ und setzte ein ¨Man müsste Sie umfahren!¨ hinzu. Diesen Ausruf beantwortete ich mit einer wenig schmeichelhaften Geste.

Der Vorgang brachte mich aber zum Nachdenken… Warum konnte ich ihre Irritation über mein Fahrverhalten nicht direkt akzeptieren, ohne mit einer Geste zu antworten? Weiterlesen

Mal einen neuen Blickwinkel zulassen

Fremdes oder Ungewohntes mag Angst in uns hervorrufen, weil wir nicht wissen, was auf ums zukommt. Bei einer Person mehr, bei einer anderen weniger. Die Angst lindert sich, sobald ich etwas über das erfahre, was fremd oder ungewohnt für mich ist. Verhaltenstherapie arbeitet so, ein gesunder Menschenverstand auch.

Jeannette Hagen hat das in ihrem aktuellen Blogartikel schön treffend beschrieben.
Lesenswert: Abbiegen um aufeinander zuzugehen