Feindschaftliche Denkmuster

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Vor kurzem hatte ich ein Teamcoaching in Berlin. Da ich schon länger nicht mehr dort war, nutzte ich das Wochenende, um neben der Arbeit alte Freunde zu treffen und etwas in Tourismus zu machen. So entschied ich mich spotan dafür, das Holocaust-Mahnmal beim Brandenburger Tor und die darunter liegende Ausstellung zu besuchen. Ich wusste zwar aus früherer intensiver Beschäftigung mit dem Thema, dass es neben den Gaskammern auch Massenerschießungen gegeben hat, neu war für mich aber die Info, dass Massenerschießungen fast ein Drittel aller 6 Mio. Ermordeten betreffen.

Feindseligkeit? Feindschaftlichkeit.

Mich interessiert als Coach die Haltung hinter einer derartigen Handlung, einen solchen Massenmord zu begehen.
Feindseligkeit ist die Haltung, die ich dahinter sehe.
Und da stoße ich auf ein begriffliche Problem:
Der Ausdruck FeindSELIGkeit beinhaltet, dass es im feindlichen, zerstörerischen Verhalten so etwas gäbe wie Zufriedenheit, wie Entspannung, wie Glück gar. Aus meiner Sicht ist das nicht zutreffend und ich komme darauf unten noch einmal zurück.
Ich will den Begriff Feindseligkeit daher hier durch Feindschaftlichkeit ersetzen.

Noch ein paar weitere Unterscheidungen, die wichtig sind:

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