Reblog: Johannes Korten – Im Tal der Dämmerung : : Die Sache mit der gewaltfreien Kommunikation

Ich bin froh, dass Johannes Korten es in seinem heutigen Blog so klar auf den Punkt bringt, dass das gängige feindschaftliche Kommunikationsmodell nicht alternativlos ist.

Hier seine Gedanken dazu in voller Länge:
Im Tal der Dämmerung:: Die Sache mit der gewaltfreien Kommunikation
Und hier ein kurzer Ausschnitt aus seinem Artikel:
„(…) In zahlreichen Vorträgen auf der rpTEN ging es um Hass. Um den Hass im Netz, auf der Straße, in den Schulen, den Sportvereinen … . Und es ging um den Ausdruck, den er in der so genannten Hatespeech findet. Hört man den Vortragenden genau zu, dann ist schnell klar: Diesem Hass dürfen wir keinen Raum geben. Wo offen beleidigt, gepöbelt oder gar Gewalt angedroht wird, herrscht große Einigkeit, dass das nicht zu tolerieren ist.
Doch was ist mit der alltäglichen Gewalt unserer eigenen Sprache? (…)“
Mehr: http://www.jazzblog.de/jazzlounge/2016/05/im-tal-der-daemmerung-gewaltfreie-kommunikation/

Ich widme mich diesem Thema ja auch regelmäßig, weil ich es für eine der wichtigsten Aufgaben moderner Gesellschaften halte, in dieser Hinsicht Fortschrittspotentiale aufzuzeigen. Hier ein Artikel von mir dazu:
Das Desaster der Kommunikation

Das Desaster der Kommunikation

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Schwere Zeiten…

Vier Gewalttäter, die meinten, sie würden im Auftrag des Islam handeln, wüten in Paris, erschießen Menschen, die in ihrem Beruf der Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit nachgehen, treiben das, was ich menschenverachtendes Unwesen nennen will… Und Hassprediger auf Seiten der Islamisten (IS und deren Anhänger) und rechtsextremer Kreise (Marine LePen nur als Spitze des Eisberges) nutzen diese menschliche und gesellschaftliche Katastrophe forsch und offensiv aus.

Das finde ich alles sehr frustrierend und es vergeht momentan kein Tag, an dem ich mir nicht stirnrunzelnd große große Sorgen mache.

Aber da ist noch etwas, was mich besonders unruhig macht: Die Lage der Kommunikation hierzulande.

Und auch die weltweit herrschenden Kommunikationsmodelle.

In der taz vom 9.1. lese ich einen Artikel von Cristina Nord, in dem sie die These aufstellt, dass Schmähung, Beleidigung, Herabsetzung, Bloßstellung (z.B. durch Satire) neue Räume im Diskurs eröffnen würden… Weiterlesen