Reblogged: Johannes Korten – Vom Siechen der Griechen

Danke, Hannes, für den den prima Artikel. Gerade zur Zeit kann ich es auch gar nicht oft genug sagen:

Kooperation statt Konkurrenz schaffen!

Augenmaß und Weitblick lernen statt Wachstumsglauben blind folgen.

 

Und Selbstbilder (z.B. „wir fleißigen Zuzahler“) mal anschauen und hinterfragen:

Nicht darauf, ob es stimmt oder nicht,sondern:

– Was hab ich von diesem Selbstbild? Was nutzt mir das?

– Welchen Fragen gehe ich aus dem Weg, indem ich dieses Selbstbild pflege?

– Welche Selbstbilder habe ich noch in diesem Zusammenhang?

– Was für ein Gefühl steckt hinter diesem Selbstbild?

Zum Thema Selbstbilder auch hier und hier was zu lesen.

Zum Thema Wachstumsglaube hier lang.

 

Ein weiterer Lesetip:

Harald Welzer – Selbst denken

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Alle an Deck! Kein Eisberg in Sicht! – Kein Eisberg in Sicht? So so…

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Gerade in den letzten Monaten und gerade durch die Krise in der Ukraine taucht für mich wieder die Frage und das Erstaunen auf, wie schwarz und weiß die Welt doch anscheinend ist und wie massiv politische Konflikte das Zentrum des persönlichen Lebens besetzen können.

Ich stehe beiden Phänomenen etwas verwundert gegenüber.
Da scheint es für sehr viele Menschen auf beiden Seiten des Konflikts ganz klar zu sein, welche Seite im Recht ist, welche „gut“ und welche „böse“ ist.
Und das betrifft sowohl eher unpolitische Menschen als auch politisch, gesellschaftlich interessierte oder aktive Menschen. Bei den letztgenannten finde ich es besonders faszinierend, wie eindeutig da die Wahrnehmung und Lesart der Prozesse zu sein scheint. Und ebenfalls faszinierend (wenngleich das Faszinierende daran bei mir eher ein mulmiges Gefühl auslöst…) , mit welcher Begeisterung und welchem Sendungsbewusstsein diese die oben zuerst genannten „Unpolitischen“ überzeugen wollen, zu überzeugen verstehen, die jeweils andere Seite ins (wenigstens moralische) Unrecht setzen wollen, der „eigenen“ Seite Legitimation verpassen wollen.

Hm, auf mich wirkt beides befremdlich. Weiterlesen