#Gedankenblitz: Die Frage nach dem „Warum“

Ja, das Nachfragen, das in die Tiefe gehen wollen, was Kinder ganz natürlich haben und Erwachsene mitunter sehr schnell abgelegt haben (und sicher auch mal loswerden wollen) ist eine wertvolle Ressource, um zum Wohlergehen durchkommen zu können.
Im Coaching tauchen die W-Fragen oft auf und sie ermöglichen einen Zugang zu den tieferen Schichten des Selbst, nicht nur zu den Selbstbildern, die gewöhnlich in den schnell gegebenen Antworten viel präsent sind.
Unter die Oberfläche gehen wollen, heißt, „Warum“ zu fragen, sich selbst und andere.
Und den Respekt nicht vergessen, wenn mensch auf ‚Warum‘ nicht antworten mag. Auch das hat meist Gründe und ist nicht nur Bockigkeit.

Toms Gedankenblog

Ich bin ein großer Freund des Fragewortes „Warum“ und habe das auch dieser Tage auf verschiendenen Kanälen kund getan. Interessant war die Reaktion und die Diskussion, die daraus auf Twitter und Facebook entstanden ist, die unterschiedlicher kaum hätte sein können. Die einen haben sich tatsächlich am Wort gestört. Ihre Befürchtung, die Frage nach dem Warum würde zu Schuldzuweisungen und Rechtfertigungsdruck führen. Das ist aus mriner Sicht wohl eher eine Frage, der inhaltlichen Gestaltung der Frage – nicht des Wortsinnes – und auch eine Frage der Geisteshaltung. Wieder andere waren der Meinung, dass andere Fragewörter besser geeignet seien, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Wenn ich ehrlich bin, halte ich das für reine Wortklauberei, denn ob Wofür, Wozu, Weshalb oder Warum am Anfang der Frage steht ist für mich irrelevant. Mich interessiert der Inhalt, das Wesen dahinter. Das Fragewort ist dann eigentlich zweitrangig.

Wer das „Warum“ lebt, der hört nicht nach…

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