Dankeschön!

So, der Heiligabend nähert sich, noch ist Heiligmittag und ich werfe gut gelaunt einen Blick zurück über das Jahr.
Für mich gab es sehr viel Gutes und Schönes in diesem Jahr:

Ich habe den Schritt aus dem Einzelkämpfertum heraus in ein Wohnprojekt, eine recht eng vernetzte Hausgemeinschaft gewagt und fühle mich mit dieser Entscheidung sehr wohl. Spüre, dass ich täglich unterstützt bin in meinem Leben und dass ich wirkungsvoll nahestehende Menschen täglich unterstütze.
Schön! :-)

Und seit ein paar Wochen bin ich ganz verliebt und fühle mich auch sehr geliebt. Yippieeeehhhhhhh! Es ist ein wunderschönes Glücksgefühl!!!

Für beides und für viele kleine Dinge bin ich dankbar, die mir in diesem Jahr geschehen, begegnet sind.
Sicher, ich habe selbst was dazu getan und kann mir daher auch für das Gelingen auf die Schulter klopfen. Das ist das Eine und ich tue gut daran,  dass auch zu würdigen.
Und da sind auch gute Umstände, die mir geholfen haben, an diesen Punkt zu kommen. Auch Glück. Sogar meine ernsthafte harte und lange gesundheitliche Krise 2012 hat dazu beigetragen, dass alles jetzt so ist wie es ist. In gewissem Sinne kann ich also auch der Krise dankbar sein.

Wie ist es denn bei dir, bei Ihnen?
Was war da in diesem Jahr, wofür du, wofür Sie dankbar sein können?
Vielleicht sind es wie bei mir neu eingetretene Ereignisse, eventuell aber auch das, was beständig geblieben ist und sich nicht verändert hat. Oder es sind die Schwankungen des prallen Lebens, für die du, für die Sie dankbar sind.
Du weißt, Sie wissen das selbst am besten.
Ich bin mir sicher, dass sich in jedem Jahr bei jedem Menschen etwas finden lässt, wofür mann/frau dankbar sein kann.
Warum nicht den Blick darauf richten anstelle dorthin zu schauen, was fehlt, was nicht gut gelaufen ist, was mensch nicht bewältigt hat in diesem Jahr?

Nun, Dankbarkeit hat bei manchen Menschen keinen guten Ruf, oft aus gutem Grund. Sie sind genötigt worden, den Eltern, dem „lieben Gott“ oder mehr oder weniger wohlmeinenden Menschen dankbar zu sein. Sie verbinden es damit, klein zu sein, Folge leisten zu müssen, unterdrückt zu sein. Kein Wunder, dass die Begeisterung für Dankbarkeit nicht vorhanden ist sondern eine Abwehr dagegen.

Dabei wissen wir alle, dass es sich gut anfühlt, ohne Nebengeräusche dankbar zu sein. Sich zu freuen über einen Frühlingstag, sich zu freuen ohne besondere Absicht, einfach weil es schön ist… hat das nicht auch was mit Dankbarkeit zu tun?
Fühlt es sich nicht einfach gut an?
Einfache Dankbarkeit ist frei von Zwängen, frei von Konventionen, frei von ‚Müssen‘.

Ich übe diese einfache Dankbarkeit seit ein paar Jahren. Manchmal schlicht vor dem Einschlafen, gelegentlich nach dem Aufwachen, mitunter irgendwann am Tag, indem ich mir kurz was notiere, für das ich dankbar bin. Und von Zeit zu Zeit braucht es einen größeren Zettel, um mich wirklich an etwas zu erinnern, wofür ich dankbar bin.

Dankeschön an Euch und Sie, dass dieser Blog so eine Leserschaft gefunden hat. Danke für Euer und Ihr Interesse, die Aufmerksamkeit. Das ist viel wert. Ich weiß das, schmunzele und verabschiede mich ins Weihnachtsfest, Euch und Ihnen ein wundervolles Weihnachten wünschend, eines, für das wir anschließend ein bisschen dankbar sein können.

:-) In diesem Sinne:

Frohes Fest!

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