Wegzehrung – 5 Warums und 5 Wies

Ein kurzer Austausch bei facebook brachte mich vorhin mal wieder dem Thema Umbruch näher. Jemand beschrieb die Metamorphosen, die inmitten eines Umbruchs vonstatten gehen. Ein anderer Bekannter hat gerade einen Umzug (und damit auch den Abschied von einer früheren Lebensphase) bewerkstelligt und da auch bei mir mal wieder ein Umbruch in Form eines Umzuges bevorsteht, fiel das Thema auf sehr fruchtbaren Boden. Es beschäftigt mich ja ohnehin schon beruflich und nun auch mal wieder im Privaten.

Wie steht’s denn eigentlich mit der Energie, dem persönlichen Energiehaushalt inmitten von Zeiten des Umbruchs? Dem Umbruch geht ja eine Phase voraus, in der dieser entwickelt wird und sich schließlich konstituiert.

Umbrüche und Metamorphosen sind so eine Sache… und zwar eine, die viel Kraft zur Bewältigung verlangt, wenngleich auch durch Begeisterung für und Freude auf das Neue Kraft geben kann.
Aus meiner Erfahrung findet ein ‚Zurückfüttern‘ der Kraft jedoch erst dann statt, wenn ein Umbruch, eine Metamorphose in eine neue, als glücklicher wahrgenommene Zukunft vollzogen ist. Vorher steckt mann/frau halt vor allem Energie rein. Und deswegen finde ich es um so wichtiger, auch im Umbruch besonders gut mit sich umzugehen (Selbstwertschätzung, Pflege der Seele und des Körpers etc.).

Ich habe dazu eine kleine Technik in petto, die ich gern anwende. Die mich einerseits daran erinnern soll, wofür ich das tue, wofür ich diesen Umbruch will. Sinnvollerweise Motivationen, die tragfähige Werte widerspiegeln und die möglichst autonom zu erreichen und zu managen sind, damit meine Motivation nicht direkt kausal mit dem Verhalten anderer Menschen mir gegenüber zusammenhängt. Und die mich zweitens beständig daran erinnert, dass ich gut für mich sorge, besonders in dieser Zeit!
Mir dienen dazu 2 x 5 Karteikarten in unterschiedlichen Farben.

Auf die Karten der einen Farbe notiere ich mir je einen Begriff pro Karte, warum ich diesen Umbruch vollziehe. In meinem Fall „ein Plus an Gemeinsamkeit, Kontakt, sowie Spaß zusammen“, „bessere Strukturen für meine Arbeit“, „mehr Engagement für meine Umwelt“, „bessere Perspektive für das Älterwerden“ und „gegenseitige Unterstützung“.

Auf den Kärtchen der anderen Farbe stehen die folgenden Worte: „Nein sagen zu Aufgaben, die sich nach „zuviel“ anfühlen“, „besonders gesunde Ernährung“,“jeden Tag einmal Spaß haben“, „den Körper nicht vergessen“, „viele kleine achtsame Ruhepausen“.

Klar gibt es für beide Sorten Karten noch viel mehr Punkte. Aber wie schnell ist mann/frau wieder bei dem, was Stress auslöst and nicht unterstützend wirkt. 5 sind okay, vielleicht auch weniger, halt so, wie es mich motiviert, dran zu denken, aber mich nicht stresst.
Die Karten pinne ich mir an die Wand oder an eine Tür… wo auch immer mein Blick ständig drauf fällt.

Uralte Technik, ich weiß… mir ist hier der Zusammenhang wichtig, Energie zu schützen und konsequent zurück zu füttern mitten im Kräfte zehrenden Umbruch. Mir hilft es sehr, mich seIbst dran zu erinnern.

Herzlich, bis bald!

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