Würde – ein kleines Training: Gehen wie eine Königin, wie ein König.

Zugegeben: wenn ich morgens direkt nach dem Aufstehen ins Bad gehe, ist es mit meiner äußerlich sichtbaren Würde auch nicht weit her… oder wenn ich im Gehen ein Falafel oder einen Streuselkuchen esse…

Alle Menschen besitzen aus meiner Sicht Würde, eine natürliche Würde aufgrund ihrer Einzigartigkeit, aufgrund dessen, dass jede/jeder von ihnen jeden Tag mit den ganz eigenen Wünschen, Sorgen, Freuden, Ängsten und weiteren Gefühlen zu tun hat. Würde, die ihr/ihm nicht geraubt, bestritten werden kann, aber mitunter angegriffen und gebrochen zu werden droht. Letzteres ist eine Missetat und auch mitunter ein Verbrechen.
Okay, eine Sache ist es, diese Würde ohnehin zu haben. Ein anderer Schnack ist es, diese Würde auch nach außen gut sichtbar werden zu lassen. Und das geschieht einerseits dadurch, sich die eigene Souveränität, die eigene Schönheit, die eigene Besonderheit bewusst zu machen und andererseits durch eine äußerliche dementsprechende Haltung, Gestik, Bewegung.

Models auf dem Catwalk, Diplomatinnen/Diplomaten, Prominente… aber auch manche Menschen, die wir aus dem Alltag kennen und bei denen wir ein besonderes Charisma bemerken, bedienen sich (ob nun bewusst oder unbewusst) dieser Würde, die nach außen strahlt.
Zugegeben, manchmal kippt diese Würde in einen Aufttritt der Arroganz um, wenn diese Menschen vergessen, dass alle Menschen diese Würde besitzen und keine/keiner den anderen Menschen überlegen ist. Ein gutes Gefühl für die eigene Würde hilft uns in Beziehungen, in Verhandlungssituationen, in der Konkurrenz ebenso wie in der Kooperation. Und es stärkt unser Wohlgefühl.

Hierzu mache ich beizeiten eine Übung, die ich sehr gern empfehle:
Gehen wie eine Königin, wie ein König.
Ich bewege mich bewussten Schrittes, keine Spur von Hast, gerade aufgerichtet mit einem freundlichen Blick nach vorn. Entgegenkommende Menschen grüße ich im Geiste, manchmal sogar tatsächlich, mit einem offenen, freund1ichen Blick, evtl. mit einen angedeuteten leichten Neigen des Kopfes wie bei Hofe. Ich versuche mir Währenddessen meiner Würde, meiner Einzigartigkeit, meiner Schönheit bewusst zu sein. Klar, wenn ich mich gar nicht oder nur sehr schwer als schön denken, annehmen kann, ist das schwer. Einfach machen, einfach trotzdem üben! Irgendwo findet sich etwas, was ich an mir schön finden kann.

Eine Zeitlang regelmäßig durchgeführt, verändert diese Übung etwas in der Wirkung auf mich selbst umd auf andere Menschen. Ich wirke souveräner, strahle mehr von meiner ganz eigenen Würde aus – nach innen und nach außen.

Und wenn es auch mal alles nichts nutzt: siehe unten :-)

Euch und Ihnen einen schönen, einen königlichen Tag!

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